Aufatmen bei Research in Motion (RIM): Der Blackberry Service wurde in Indien - anders als angekündigt - nun doch nicht durch die staatlichen Stellen abgeschaltet.
Eigentlich wollten die indischen Behörden Zugriff auf die verschlüsselten Blackberry-Daten erhalten. Blackberry-Hersteller RIM sollte hierzu bis heute eine technische Lösung präsentieren, tat dieses jedoch nicht. Nun erhält man bei RIM einen zeitlichen Aufschub um weitere zwei Monate.
Mit Datenschutz scheint es in Indien jedenfalls nicht weit her zu sein. Die Behörden befürchten, dass mit den Blackberrys Terroranschläge koordiniert werden könnten. Daher sollen Blackberry-Daten abgefangen werden können. RIM wird wohl gezwungen sein, eine technische Lösung zu entwickeln, damit der Dienst in Indien nicht abgeschaltet wird.
Anscheinend plant RIM ein neues Black-Berry-Smartphone seiner Bold-Serie. Gerüchte werden diesbezüglich geschürt weil im Internet bereits ein Video aufgetaucht ist, welches das "BlackBerry Bold 9780" in Praxis demonstriert. Das neue Betriebssystem BlackBerry OS 6.0 soll dabei schon Anwendung finden.
Driphter.com, ein US-Blog zeigt in dem etwa 5 Minuten langen Video vor allem das neue Betriebssystem in Aktion. Zudem wurden vom RIM zusätzliche Social Media-Features beigesteuert. So können Mails durch Twitter, Facebook und auch in der Messaging Box verwaltet werden. Auch eine neue Suchfunktion sowie ein Menü für die Verwaltung von Musik ist mit dabei.
Die Webseiten kann man aufgrund des Tabbed-Browsings nun in einem Fenster des WebKit-Browsers öffnen, schließen oder zwischen ihnen hin und her wechseln. Neue Funktionen der Kamera, Video-Features beim Streamen, Teilen und Suchen sind ebenfalls in Planung. Der Homescreen soll in neuem Design erscheinen und neue Podcast-Anwendungen gibt es angeblich auch.
RIM lädt für den 6. August zu einem Presse-Event ein. Dann soll BlackBerry OS 6.0 offiziell präsentiert werden. Es ist gut möglich dass auch das BlackBerry Bold 9780 an diesem Tag publik gemacht wird. Nach Aussagen eines BlackBerry-Sprechers sollen erste Endgeräte mit dem neuen Betriebssystem bis zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen.
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Neues aus dem Hause Research in Motion. Nein, diesmal geht es nicht um das Blackberry Storm 3 sondern eher um etwas Unspektakuläres. Doch praktisch ist Blackberry Protect allemal, handelt es sich doch um ein neues Tool zum Sichern und Schützen von Blackberry Daten.
Der Dienst soll kostenlos sein und besteht in einem Client, der auf das Blackberry geladen wird und einem Speicherplatz auf der Webseite. Der Zugang erfolgt via Blackberry ID und letztlich funktioniert der Client als ein reines Backup-Tool. So können Nutzer angeben, welche Daten in welchen Zeitintervall abgespeichert und auf den jeweiligen Webspace geladen werden sollen. Die Updates erfolgen nach einmaliger Festlegung automatisch und sofern erforderlich, können die Daten jederzeit wieder zurück gespielt werden. Mehr Informationen und die Möglichkeit zum Download finden sich in der Blackberry Beta Zone.
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Das Thema Kundenpflege gehört seit eh und je zu den zentralen Bereichen innerhalb eines Unternehmens. Doch ist das, was der Kunde von einem Kundenberater überhaupt sieht, nur der kleinere Teil des großen Feldes des "Customer Relationship Managements" (kurz: CRM).
Die vielen Informationen über Kunden und Kontakte müssen schließlich erfasst und verwaltet werden, was in den meisten Unternehmen eine CRM-Software übernimmt. Doch ist diese Software vielfach teuer, benötigt häufige Updates und kann in vielen Fällen nur von vorher geschulten Mitarbeitern bedient werden. Von den Gebühren für einzelne Lizenzen ganz zu schweigen.
Warum also nicht gleich die Vorzüge des Bereichs Cloud Computing nutzen und auf ein Online CRM-System setzen? Hier ist keinerlei Installation vonnöten, weil sich die CRM-Software auf einem Internet-Surfer befindet. Somit haben fest definierte Nutzergruppen von überall her Zugriff auf Kundendaten - natürlich ist dies auch mobil möglich.
Ein wenig ermüdend ist es schon. Denn wann immer von neuen Blackberry-Releases die Rede ist, wird der Satz "Konkurrent für das iPhone" mitgereicht. Klar. Doch schließlich gibt es auf dem Markt auch noch andere interessante "Player" und die Kanadier von Research in Motion täten gut daran, nicht immer auf das Apfel-Logo zu schielen.
Neustes Gerücht ist das Blackberry Storm 3, das vermutlich noch in diesem Jahr auf den (weihnachtlichen?) Markt kommen soll. In punkto Design wird sich laut Inside-Handy wenig ändern, im Inneren ist aber ein 1 GHz-Prozessor mit einem soliden acht Gigabyte-Speicher angedacht. "State of the Art" würde ich sagen und da ist es spannender, dass Blackberry von seinem eigenen Betriebssystem Abstand nehmen möchte und ein neues System mit Widget-Support zeigen will.
Surepress ist ebenfalls angedacht und manche Gerüchte besagen sogar, dass das Blackberry Storm 3 eine LTE (Long Term Evolution)-Untersützung mit sich bringt. Mal schauen, wie viel Prozent des "Gemunkelten" am Ende wahr wird.
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