
© William Hook
Gehen wir einfach mal davon aus, dass die Prognose der britischen Generator Research ins schwarze trifft. Wenn es also zutrifft, dass Apple spätestens im Jahr 2013 mit einem Marktanteil von 40 Prozent die Pole Position bei den Smartphones einnimmt, so hat der US-Konzern noch nicht einmal zehn Jahre für diesen Senkrechtstart gebraucht.
Denn das iPhone ist ja nun erst seit kurzer Zeit auf dem Markt, schickt sich aber an, alle Rekorde zu brechen. Bei Macworld findet sich dann auch eine Begründung für diesen enormen Erfolg. Diese liegt in der Plattform:
"Unsere Analyse zeigt, dass iPhone und App Store eine vertikale Plattform bilden, die fortgeschrittene mobile Services anbietet und sich ähnlich wie Apples Musikplattform mit iPod und iTunes entwickeln werde," erklärt der oberste Marktforscher von Generator Research Andrew Sheehy in seinem Bericht.
Und genau dies ist der Schlüssel zum Erfolg, denn auch externen Programmierer und Hersteller erhalten Zugang zu den Apple-Produkten und können diese weiterentwickeln oder neue Software anbieten.
Abzuwarten bleibt indes, ob nicht Google mit seinem G1 früher oder später dieselben Möglichkeiten bietet und auch das neue Palm hat durchaus Potential, von HTC, Nokia und blackberry mal ganz zu schweigen. Insofern halte ich die Prognose auch für ein bisschen schwierig, denn wer weiß, ob nicht in den nächsten vier Jahren eine neue "Killerapplikation" erscheint, an die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich in den Forschungslabors gedacht wird.