
Besonders pathetisch finde ich den Namen "blackberry App World" eigentlich nicht. Doch hat Areamobile dieses Attribut gewählt, um die neue Errungenschaft aus dem Hause Research in Motion zu beschreiben. Oder zumindest die Namensgebung, denn ursprünglich sollte die Download-Plattform noch Application Storefront heißen.
Allerdings gehört klappern bekanntlich zum Handwerk und so kann ich durchaus nachvollziehen, dass die Kanadier mit einem etwas frischeren Namen gegen den großen Konkurrenten Apple ins Felde zieht:
ür den Shop benötigt der Nutzer einen Blackberry mit Betriebssystem 4.2 und höher sowie mit Trackball oder SurePress-Touchscreen. Letzteres hat bislang nur das Blackberry Storm. Ältere Geräte mit einem Navigationsrad an der Seite werden nicht unterstützt.
In der App World sollen künftig Programme zum Preis zwischen 2,75 Euro und 1.000 Euro angeboten werden. Dazu kommt Software, die von ihren Entwicklern kostenlos unters Volk gebracht werden. Doch um überhaupt die eigenen Blackberry Software feil zu bieten, müssen erst einmal 200 US-Dollar für jeweils zehn Anwendungen fällig:
Der Nutzer bekommt außerdem einen eigenen Online-Speicherplatz auf der App World, die den Namen MyWorld trägt. Auf ihr werden Kopien aller Programme gespeichert, die der Kunde gekauft hat. So muss er sie nicht neu kaufen, wenn er sein Telefon zurücksetzt und ein vorheriges Backup vergisst. Außerdem kann sich der Nutzer einen neuen Blackberry anschaffen und seine erworbenen Programme dort weiter nutzen.
Start ist zunächst in USA, Kanada und Großbritannien und zwar noch in diesem Monat. Deutschland, Frankreich und Italien folgen dann im April.