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Der Investmentbanker-Look ist passé – so titelt das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe und auch in der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel über die zunehmende Zweckumwidmung des blackberry. Was bis dato als unentbehrliches Gadget für Banker und Broker galt, wird nun mehr und mehr auch von Privatkunden genutzt. Umgekehrt entdecken Manager, dass es neben dem Blackberry auch andere Geräte gibt, sodass sich die Märkte mischen.
Dieses Phänomen wird natürlich auch von konkreten Zahlen untermauert:
Bei dem früher vor allem von Unternehmen und Beamten genutzten Spezialisten für E-Mail auf dem Handy waren im vergangenen Vierteljahr 80 Prozent der 3,8 Millionen Neukunden Privatleute, wie Co-Chef Jim Balsillie am Donnerstagabend sagte. BlackBerry hat nun insgesamt 28,5 Millionen Kunden.
Der Gewinn stieg in dem am 30. Mai abgeschlossenen ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres im Jahresvergleich um 33 Prozent auf 643 Millionen Dollar. Den Umsatz steigerte RIM um 53 Prozent auf 3,42 Milliarden Dollar.
Das schreibt die Süddeutsche doch im Handelsblatt lesen wir zu denselben Zahlen:
Der Neid auf den Blackberry könnte von einem neuen Objekt der Begierde abgelöst worden sein: dem iPhone von Apple. Der Absatz des heißen Geräts hat sich im vergangenen Quartal mehr als verdoppelt. Und Apple hat gerade eine schnellere und billigere Version des Telefons auf den Markt gebracht, was ihm wahrscheinlich zusätzlichen Auftrieb verleihen wird.
Ein Stilwandel, wenn man so will, bei dem es nun darum geht, die neuen Käuferschichten zu erobern und auch im Privatkundensegment zu punkten. Denn wie es eingangs schon heißt: die Zeiten, in denen das Blackberry quasi Monopolist in der Finanzwelt war, sind wirklich passé und werden so schnell auch nicht wiederkehren….