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Es klingt ein wenig nach Verschwörungstheorie ist aber laut Spiegel bitterer Ernst. Der Netzbetreiber Etisalat in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat offensichtlich geplant, die rund 145.000 Blackberry Geräte im Land mit einer Schnüffelsoftware auszustatten und haben diese "Spionage-Satelliten" in einem harmlosen Update verpackt. Doch es kam, wie es kommen musste:
Fachleute sahen sich das Update genauer an, der Coup flog auf. Das unscheinbare Programm ist Experten zufolge dazu geeignet, elektronische Nachrichten, die das Gerät erreichen, unbemerkt an einen unbekannten Empfänger weiterzuschicken. Zuvor müsste es per Fernbefehl aktiviert werden, was zu der Vermutung führte, das Ganze sei eine Art vorsorgliche Abhör-Vorbereitung lokaler Sicherheitsbehörden. Doch daraus wird wohl nichts.
Das Update war übrigens nicht von RIM autorisiert worden und wer eventuelle Späh-Programme wieder von seinem Blackberry entfernen möchte, der findet auf der Webseite des Anbieters die passende Software.