Obama und das Blackberry
abgelegt im Archiv Aktuell am 05.12.08

© art_es_anna
Auch wenn der Hersteller des blackberry, die Firma Research in Motion aus Kanada kommt: die Marketingabteilung wird Barack Obama lieben. Denn dieser liebt wiederum .... sein Blackberry. Und damit wird den Werbern eine Steilvorlage geliefert, wie sie im Bilderbuch steht. Denn wie die Westdeutsche Zeitung berichtet, ist Obamas Blackberry derzeit ein heiß diskutiertes Thema in den USA:
Obama gibt freimütig zu, dass er "Blackberry-süchtig" sei. Dabei raten ihm Vertraute dazu, als Präsident unbedingt offline zu bleiben. Das Gesetz schreibt vor, dass jede Kommunikation, die vom mächtigsten Mann im Lande ausgeht - egal ob per Post oder elektronisch - dokumentiert wird. Sollte es einmal zu Kongress-Untersuchungen kommen, dann kann jede Mail und jede SMS, ob dienstlich oder privat, Gegenstand einer Vorladung sein.
Oha! Und natürlich - ohne gleich paranoid zu werden - können auch Hacker, Terroristen und andere "Bad Guys" Zugriff auf das präsidentale Blackberry erhalten, was durchaus ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Noch kämpft der designierte Präsident um seine Freiheit und sein Blackberry. Doch fürchte ich fast, dass er diesen Kampf verliert.

© art_es_anna
Permalink: Obama und das Blackberry
Tags: Obama Barack USA Blackberry Präsident Sicherheit Smartphone Handy Oval Office
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