
© Ryan Fanshaw Photography
Skype will Handy-Präsenz verstärken – so lautet die Überschrift bei Finanzen.net und damit ist neben dem iPhone auch das Blackberry gemeint. Damit wäre Skype deutlich breiter als bisher aufgestellt, denn zum jetzigen Zeitpunkt werden neben dem iPhone lediglich Windows Mobile sowie Java- und Android-Geräte mit der VoIP-Software beglückt.
Doch so eine richtige Liebeshochzeit dürften Skype und das Blackberry wohl nicht eingehen:
Ein Blackberry-Sprecher erklärte auf Anfrage, man werde keine Programmier-Schnittstellen (APIs) für Internet-gestützte Telefonate (VoIP) bereit stellen. In der Praxis würde dies bedeuten, dass entsprechende Skype-Gespräche über das Mobilfunk-Netz ins Festnetz umgeleitet würden.
Entsprechend ist anzunehmen, dass die Gebühren steigen und Skype – je nach gewünschter Verbindung – seinen sonstigen Preisvorteil nicht mehr ausspielen kann. Denn auch Gespräche von Skype zu Skype, die normalerweise kostenlos sind, würden dann via Blackberry mit Festnetz-Gebühren belegt.
Doch warten wir erst einmal ab, wie sich die Dinge entwickeln….
Diese Meldung hat sich ja nun doch als verspaeteter Aprilscherz entpuppt.
Skype am Blackberry ist wohl aus technischen Gruenden vergessen worden.